Über FLUSSFISCH

Geboren 1948 Verheiratet einen Sohn . seit 2003 im Vorruhestand ab 2008 in Rente ! Letzter Arbeitstätigkeit Meister im Schichtbetrieb OMV Burghausen . 2008 Januar Eintritt in die Partei die "Linke" 1982 - 1995 Parteimitglied bei "Bündnis 90 die Grünen " 1980 - 1991 Betriebsrat und Mitglied bei der Igbce (Gewerkschaft) Zeile, ich habe und werde mich immer für eine gerechtere und sozialere Welt einsetzen zu dem ist der Umweltschutz für mich ein sehr wichtiges Thema

1. Mai 2012

Heraus zum internationalen Kampftag der ArbeiterInnen! Gegen Lohnraub, Massenentlassungen und Sozialabbau, gegen Faschismus, Rassismus und Militarismus! Für armutsfeste Mindestlöhne und Renten, für die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrie und den politischen Streik! Darunter sollten wir’s nicht machen- denn alles andere wäre nur “sozialdemokratisch”.
Publiziert v. Erwin Kellermann

Wir gratulieren!

Manuel Schuhböck beim Ostermarsch 2011 in Traunstein für die Bunte Aktion Burghausen-Burgkirchen (Bild).

Er wurde am 29.11.2011 im Kreisverband DIE LINKE. Altötting-Mühldorf
auf der Mitgliederversammlung in Waldkraiburg als Sprecher gewählt.

Am 22.04.2012 erfolgte auf Vorschlag unserer Sprecherin Eva Maria Ruhland
– beide waren Delegierte unseres Kreisverbandes Mühldorf-Altötting -
in Weilheim/OBB. auf dem Landesparteitag
die Wahl in den Landesvorstand Bayern unserer Partei.
e-mail-Adresse manuel.schuhboeck@die-linke-bayern.de

Als Landesspecherin wurde Eva Bulling-Schröter MdB gewählt.
Der Landessprecher Xaver Merk wurde wiedergewählt.

Wir gratulieren herzlichst

Union und FDP wollen den neuen Zuschuss mit dem Arbeitslosengeld II verrechnen! (Quelle SZ)

Arme gehen beim Betreuungsgeld leer aus

Union und FDP wollen den neuen Zuschuss mit dem Arbeitslosengeld II verrechnen – damit erhalten Hartz-IV-Empfänger praktisch kein Geld.

Hartz-IV-Empfänger sollen vom Betreuungsgeld nicht profitieren. Nach dem Willen der schwarz-gelben Koalition wird ihnen die neue Leistung zwar ausgezahlt. Anschließend soll der Betrag aber in voller Höhe vom Arbeitslosengeld II abgezogen werden. Eine entsprechende Regel soll in den Gesetzentwurf aufgenommen werden, den das Familienministerium erstellt. Praktisch bedeutet das, dass Arme beim Betreuungsgeld leer ausgehen. Die Regelung könnte den Streit in der Koalition entschärfen.
Kinderdienst: Immer mehr Kindern droht Armut Bild vergrößern

Umstrittenes Betreuungsgeld: Kritiker warnen, dass die Leistung insbesondere für sozial schwache Familien Fehlanreize setzt. Der Gesetzentwurf des Familienministeriums könnte diesen Streitpunkt entschärfen. (© ddp)

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt sagte am Dienstag, “das Betreuungsgeld muss angerechnet werden”. Eine solche Regel gebe es ja auch beim Kindergeld. Das Familienministerium wollte die geplante Anrechnung weder bestätigen noch dementieren. Ein Sprecher wies darauf hin, dass man sich zu den Details des Gesetzentwurfes erst äußern werde, wenn er fertig sei. In Kreisen der Unionsfraktion hieß es jedoch, die Verrechnung werde in dem Gesetz “sicher eine Rolle spielen”.

Schon bei der Sitzung des Koalitionsausschusses im November seien die Teilnehmer “implizit davon ausgegangen, dass es eine Anrechnung geben wird”. Bei dieser Sitzung hatten Union und FDP beschlossen, für Eltern, die ihr Kind nicht in eine Krippe geben, im Jahr 2013 ein Betreuungsgeld einzuführen. Es soll zunächst 100 Euro monatlich für Einjährige betragen. Von 2014 an sollen dann 150 Euro für ein und zwei Jahre alte Kinder gezahlt werden. Grundsätzlich hatten sich Union und FDP sogar schon im Koalitionsvertrag 2009 auf die Einführung eines Betreuungsgeldes verständigt.

Bei der jetzt geplanten Regelung würden Hartz-IV-Empfänger das Betreuungsgeld zwar erhalten, anschließend würde es ihnen aber in voller Höhe von der Hartz-Leistung abgezogen. In Regierungskreisen hieß es, dies sei rechtlich auch gar nicht anders möglich. Zum einen könne man Eltern, die Hilfe-Empfänger seien, das Betreuungsgeld nicht verweigern. Zum anderen sei Hartz IV aber eine reine Mindestsicherung. Wenn sich das Einkommen um die 150 Euro Betreuungsgeld erhöhe, müsse die Hartz-Leistung zwangsläufig entsprechend sinken. Deswegen gebe es diese Anrechnungsregel auch beim Elterngeld.
Warum von der Leyen die Gewinnerin ist

Gegen das Betreuungsgeld gibt es in der Koalition erheblichen Widerstand. Ende März hatten 23 CDU-Abgeordnete in einem Brief an ihren Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder angekündigt, im Parlament gegen die neue Familienleistung zu votieren, falls diese unverändert zur Abstimmung gestellt wird.

Mit der Anrechnung der neuen Leistung könnten viele Kritiker befriedet werden. Die Familienpolitiker hatten durch das Betreuungsgeld Fehlanreize befürchtet: Eltern aus prekären Familien könnten sich wegen der Barleistung dafür entscheiden, ihr Kind nicht in eine Krippe zu geben, obwohl genau diese Kinder vom Besuch einer solchen Einrichtung besonders profitieren würden.

Durch den Ausschluss von Hartz-IV-Empfängern wäre dieses Problem zum Teil gelöst. Die Haushaltspolitiker wiederum hatten die hohen Kosten des Betreuungsgeldes beklagt, dafür sind von 2014 an jährlich 1,2 Milliarden Euro veranschlagt. Durch die Einsparungen bei den Hartz-Leistungen würden die Ausgaben sinken. Auch die FDP könnte zufrieden sein: Die Liberalen hatten das von der CSU durchgesetzte Betreuungsgeld nur widerwillig akzeptiert.

Gewinnerin der Lösung wäre auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen: Ihr Etat würde um die Minderausgaben bei Hartz IV entlastet. Im Haushalt des Familienministeriums würde sich dagegen nichts ändern, da das Betreuungsgeld ja zunächst gezahlt werden muss.

Publiziert v. Kellermann Erwin

Bündnis gegen Rechts gegründet! (Aus der PNP)

Fest entschlossen, gemeinsam ein Bündnis gegen Rechts im Landkreis zu etablieren: (v.l.) Manuel Schuhböck (Kreisvorsitzender Die Linke), Hannes Schwankner (Jugendpfleger) und Georg Pfaffinger (Bürgermeister von Halsbach).  − Foto: Kleiner

In Halsbach (Landkreis Altötting) ist immer noch nicht endgültig entschieden, wie es mit dem Gasthaus Gruber weiter geht, die Gemeinde glaubt aber an eine positive Wende, trotzdem hat sich jetzt ein Landkreis-Bündnis gegen Rechts gegründet. “Selbst wenn Halsbach für die Rechten als Standort nicht mehr in Frage kommt, werden sie in Oberbayern weiter nach einem Treffpunkt suchen”, befürchtet Halsbachs Bürgermeister Georg Pfaffinger.

Etwa 50 Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte, Kirchenvertreter, Vereinsvorsitzende, Pädagogen und Verbandsvertreter aus dem ganzen Landkreis sind zur Gründungsveranstaltung gekommen. Dabei sei man sich einig geworden, dass die verschiedenen Gruppen, die sich schon mit der rechten Szene auseinandersetzen, gebündelt werden sollen, um zum einen kurzfristig gezielter gegen Rechts demonstrieren und um zum anderen langfristig Aufklärungsarbeit leisten zu können.

Die Bündnisgründung habe bereits vor den jüngsten Farbanschlägen am Altöttinger AMK-Haus sowie am Burghauser Freizeitheim und einem Winhöringer Privathaus festgestanden. “Wir wollen überparteilich zusammenstehen und der Resolution des Kreistags, die enorm wichtig war, Taten folgen lassen”, so Pfaffinger. Nun sollen konstruktiv Strukturen entwickelt werden: “Wir sollten uns nicht nur vernetzten, wenn die Bude brennt, sondern dauerhaft zusammenarbeiten”, so Pfaffinger.

Publiziert v. Kellermann Erwin